People of Love – Aids-Hilfe Dresden (Claudia Druve)

LieSe meets Aids-Hilfe – wir haben nicht ganz anonym und mit Termin auf den goldenen Klingelknopf der Aidshilfe gedrückt. Geöffnet hat uns Claudia Druve und uns eingeladen auf die Beratungscouch – es folgte ein Interview zwischen Tee und Testergebnissen.

Welche Rolle spielt das Thema Sex in deinem (Berufs)Leben? 

Das ist eine sehr gute Frage (sie grinst breit) – Ich arbeite in einer Aidshilfe. Von daher ist das natürlich ein ganz großes Thema. Kurz zur Erklärung: Wir sind eine Beratungsstelle, die sich mit den Themen HIV, sexuell übertragbare Infektionen und mit dem großen Thema Sexualität beschäftigt – und das in unterschiedlichen Formen:

Wir beraten Menschen auf verschiedensten Kanälen – persönlich, telefonisch, über ein Online-Beratungstool. Wir testen Menschen, wenn Sie es denn möchten auf HIV, Syphilis, Hepatitis C. Wir begleiten Menschen mit HIV. Und wir sind ganz viel im Bereich sexuelle Bildung unterwegs. Bei all dem schwingt das Thema Sexualität immer mit. Von daher ist es das Thema meines beruflichen Lebens.

Der Bischofsweg 46 – die Aids-Hilfe Dresden zeigt sich präsent…

… aber zurückhaltend, um es den KlientInnen so „leicht“ wie möglich zu machen.

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Und wem begegnest du in diesem beruflichen Kontext?

Menschen (Wir schmunzeln.) – in ihrer ganzen Vielfalt. Es sind Menschen mit HIV, und ohne. Menschen unterschiedlichster sexueller Identität und Orientierung. Da sind jüngere, ältere, einfach sehr viele. Im Bereich sexuelle Bildung starten wir beispielsweise ab der achten Klasse, also etwa ab 14 Jahren. Dabei sind wir an verschiedenen Schulformen, Jugendclubs oder stationären Einrichtungen tätig. Dementsprechend begegnen uns junge Menschen unterschiedlichster Backgrounds. Und grundsätzlich kann jeder zur Beratung kommen.

Und diese Menschen kommen mit Fragen zu
uns. 

Manchmal sind wir die erste Anlaufstelle, aber vielleicht nicht genau die passende – dann haben wir hier in Dresden ein sehr großes Netzwerk aus Vereinen und Institutionen, Beratungsstellen und Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, auf die wir verweisen können.

Der wurde extra mal kurz für uns angeknipst: Muckelige Beleuchtung auch im Büro. Erinnert nicht von ungefähr an Sexshop der 90er – das gute Stück zog beim Umbau vom Par La Fleur in die Aids-Hilfe-Räume um.

Das heißt, man kann mit Fragen zu euch kommen wie: „Ich habe Angst, dass ich mich angesteckt habe. Könnt Ihr mich testen?“ und: „Wie gehe ich jetzt damit um?“ – bis hin zu: „Ich bin queer – und suche Anschluss. Kennt Ihr Möglichkeiten?“

Ganz genau. Bei einer klassischen Telefonberatung ist es oft so, dass die meisten menschen eine Einschätzung haben möchten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, sich mit HIV oder einer anderen sexuell übertragbaren Infektion (STI – sexuelly transmitted infections) angesteckt zu haben. Das ist meist der Aufhänger, aber sehr häufig schwingen da auch andere Themen mit: Wie gestalte ich Beziehung? Wie erzähle ich es meinem Beziehungsmenschen? Was ist, wenn es außerbeziehungsmäßig irgendetwas gegeben hat, was vorher so nicht abgesprochen war? Also geht es fast immer oder ganz häufig um Zwischenmenschliches. Sexualität ist eben etwas, das mit Kommunikation zusammenhängt.

Quelle: Tätigkeitsbericht 1. Halbjahr 2021 Aids-Hilfe Dresden

Anmekrung: s.a.m health = Einsendetest auf HIV und STI // PrEP = Prä-Expositions-Prophylaxe; also die medikamentöse Vorsorge vor einer möglichen HIV-Infektion

 

Hat sich seit Corona für dich auf der Arbeit etwas verändert – gibt es mehr Beratungen oder Tests?

Das hatte auf jeden Fall einen Einfluss auch bei uns – wir wussten ja auch nicht, ob wir offenbleiben durften. Eine Zeit lang waren wir dann auch mehr oder weniger die einzige Anlaufstelle für Tests (Gesundheitsamt machte komplett zu etc.) Und Sexualität fand definitiv statt, aber die Menschen waren vorsichtiger. Teilweise kamen Anfragen wie: Ich mache mir keine Sorgen um HIV, aber wie kann ich mein Date gestalten, um mich vor Corona zu schützen? Und einen extremen Einfluss gab es auf die Workshops – die Schulen waren zu, sexuelle Bildungsangebote waren auf Eis gelegt. 

Kann ich mir eure Arbeit wie eine Art Alltagsbegleitung vorstellen? Oder redet ihr über Diskriminierung und helft in solchen Fällen?

Unterstützen. Wir unterstützen. (sie schmunzelt) Ich mag das Wort helfen nicht. Da habe ich immer das Gefühl, dass ich mich über jemanden stelle, weil der Mensch Hilfe braucht. Aber der Mensch kommt zu uns, gibt uns den Auftrag dazu. Und dann fragen wir: Was sind gerade deine Themen? Wir sortieren erst einmal und gucken, was oben auf liegt.

Die Begleitung gestaltet sich sehr unterschiedlich. Das kann manchmal eine kürzere Begleitung sein, vor allem nach Neudiagnose – dann ist die Frage ja: „Wie geht es denn jetzt weiter?“ Aber wir haben auch Menschen hier, die immer wieder kommen und genau wissen, wenn irgendwas ist, dann können Sie sich an uns als Aidshilfe wenden. Und selbstverständlich sind wir auch unterstützend und beratend da, wenn es Diskriminierung gab oder gibt. Die Vermittlung an Selbsthilfe-Strukturen kann ebenfalls Bestandteil sein.

Welche Rolle spielt Anonymität bei eurer Arbeit?

… eine große. Auf dem Beratungstelefon wird z.B. keine Nummer angezeigt, selbst wenn Anrufende ihre Nummer nicht unterdrücken. Und es besteht kein Zwang, den Namen zu nennen. Wir melden uns am Beratungstelefon beispielsweise auch nicht mit Namen, damit kein Zugzwang entsteht. Und wenn Menschen persönlich hier sind, ist das genauso: es muss kein Name genannt oder Personalausweis gezeigt werden.

Tests werden dann also mit Pseudonym gemacht?

Das braucht es nicht, die Ergebnisse liegen nach 10 Minuten vor. Und in diesen 10 Minuten können wir Fragen klären, ein bisschen was über HIV erzählen, was sexuell übertragbare Infektionen sind oder einfach ins Gespräch kommen. Das heißt, die Leute müssen nicht nochmal extra hierherkommen, um sich ihr Ergebnis abzuholen. Außerdem haben wir eine Schweigepflicht und sind genauso an den Datenschutz gebunden. Und draußen gehört es für uns zum professionellen Anspruch, Menschen, die wir persönlich beraten haben, auf der Straße beispielsweise nicht zu grüßen, es sei denn, es geht von Ihnen aus.

Beratungszimmer der Aids-Hilfe im Bischofsweg 46. KlientInnen können sich in Wohnzimmeratmosphäre testen lassen und während der 10-minütigen Wartezeit auf die Ergebnisse das Gespräch suchen. Foto: Anne Rademacher

Denkst du anders über Sexualität, seit du deinem jetzigen Beruf nachgehst? Oder (ganz unpathetisch) über das Leben und zwischenmenschliche Beziehungen?

Definitiv, weil ich mich mit ganz vielen Dingen beschäftigt habe: was es denn alles so Schönes auf der Welt gibt. (lacht) Und ich glaube, da lerne ich immer noch dazu und werde überrascht – von Möglichkeiten und Dingen und bekomme den Blick geöffnet – beispielsweise wie verletzlich Menschen sein können oder wie Sexualität sein kann.

Gibt es etwas, was die meisten Menschen deiner Erfahrung nach (noch immer) nicht wissen oder erstaunt, so eine Art „running Fehleinschätzung“ oder Unwissen?

(Claudia muss auflachen) Eine sehr schöne Frage – tatsächlich habe ich mit Christian (ihrem Kollegen) darüber gesprochen. Mir fällt sofort etwas aus der sexuellen Bildung ein, vor allem mit jungen Menschen: Der Mythos des Jungfernhäutchens, ganz so, wie ich es auch noch gelernt habe: als existierende Haut oder etwas, das den Vaginaleingang „verschließt“ und damit verbunden das Thema der Jungfräulichkeit. Vaginale Korona heißt das Ganze. Und es ist anders beschaffen, als viele Menschen es denken. (Anmerkung: Auch „Hymen“ (altgriechisch „Häutchen“) – es ist jedoch eher ein Schleimhautsaum um die Scheidenöffnung, der unterschiedliche Formen haben kann – halbmondartig, wie ein Sieb oder es fehlt gänzlich [1]). Was mir vor Jahren mal begegnete und mir auch immer noch begegnet, ist die „blaue Waffel“ oder „blaue Eier“: ein Mythos über eine sexuell übertragbare Infektion, die den Penis oder den Hoden anschwellen und blau werden lässt. Das ist aber ein Fake. Christian brachte: „1000 Schuss dann ist Schluss“.

Bezogen darauf, dass man nur tausend Mal ejakulieren kann, und dann war es das, dann ist man quasi unfruchtbar.

Genau. Es gibt enorm viele Mythen und Unwissenheit. Vielleicht wurde es so kommuniziert – aus welchen Gründen auch immer. Beispielsweise auch die Vorstellung: Knutschflecke machen Krebs. Wieso wird das erzählt?

Resultiert sowas dann aus kruden Beispielen, weil Eltern ihre Kinder komisch aufklären oder irgendwas umgehen wollen? Oder sind das Fantasien der Kinder, die sich nicht trauen, diese Frage an Eltern zu stellen?

Eine bunte Mischung aus allem, schätze ich.

Da denke ich direkt an „Selbstbefriedigung macht blind“.

Ja! Es gibt tatsächlich immer noch solche Mythen. Obwohl Menschen gerade extrem viele Möglichkeiten haben, sich über das Thema Sexualität zu informieren. Beispielsweise nicht nur professionell, wie mit euch – LieSe. Und ich glaube, diese Möglichkeiten wird es auch immer irgendwie geben und dabei wird es vermutlich auch immer wieder neue Mythen geben.

Christian brachte auch das Beispiel der gewollten Kinderlosigkeit an. Das scheint auch immer noch Erstaunen in der Gesellschaft auszulösen. Es wird gefragt: „Willst du nicht? Oder kannst du nicht?“ Es gibt bestimmte Vorstellungen, wie Dinge, die Sexualität anbelangen, laufen sollten oder müssten.

Ganz pragmatisch. Wie viele Beratungen hast du schon durchgeführt?

Lass mich überschlagen: Ich bin jetzt schon einige Jahre in der Aidshilfe tätig… 2021 haben wir 1500 Beratungen durchgeführt, zusammen als Team. Ich bin jetzt 10 Jahre da – vielleicht viertausend, fünftausend? In unterschiedlichster Intensität, auch zeitlich betrachtet. Kurze oder sehr intensive, mehrere, weil ganz viele Themen aufploppten. Das zählt dann als Beratungsreihe.


Grafik zur Verfügung gestellt von der Aids-Hilfe Dresden

Das ist ein wahnsinniger Erfahrungsschatz! Was können wir von dir und deiner Erfahrung lernen? Hast du einen Rat für uns alle?

Fragen. Fragen fragen. Auch wenn Menschen denken: „Das ist so eine bescheuerte Frage, das will ich nicht fragen.“ Einfach fragen.

Eine Erfahrung aus der Beratung ist immer noch, dass wenig über Wünsche gesprochen wird – oder über Handlungsalternativen und, dass bei Sexualität aneinander vorbeigeredet wird. Auch werden manche Themen – „Ohje ohje, was mach ich denn da?“ – nicht besprochen, abhängig davon, was die Menschen für Erfahrungen gemacht haben. Aber wenn es nicht weitergeht oder man selber „auf dem Schlauch steht“, dann sollte man sich Unterstützung holen. Und fragen. Ganz frei nach diesem Spruch: „Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.“

Du hast vorhin gesagt, dass du mit Workshops auch an Schulen gehst. Kannst du uns eine Einschätzung geben wie offen und sexualisiert Kinder und Jugendliche heute sind?

(Stirnrunzelnd:) Das Wort sexualisiert finde ich sehr schwierig. Die heutige Jugend wird bezüglich ihrer sexuellen Reife beschrieben als Generation Porno. Kontakt zu Sexualität ist vor allem durch neue Medien gegeben. Aber meine Wahrnehmung von Jugendlichen ist: Sexualität ist (nur) ein Bestandteil. Viel eher haben sie, wie alle Menschen, Beziehungsfragen. Und ganz groß auch: wer bin ich, wo will ich mal hin? Wie wirke ich auf andere? Was will ich (nicht)? Sexualwissenschaftliche Studien zeigen auch, dass es nicht die „sexualisierte“ Jugend ist, die immer früher, immer zeitiger dran ist. Pornos werden konsumiert, ja. Aber junge Menschen können sich da ziemlich gut abgrenzen. Ich denke aber auch, es ist eine große Herausforderung, mit den neuen Medien umzugehen, ohne überfordert zu sein, da Sexualität dort eine große Rolle spielt, sowie Körperbilder und Körperwahrnehmung.

 

Anmerkung: Laut BZgA-Studie „Jugendsexualität“ von 12/2020 sind Jugendliche nicht tatsächlich „frühreifer“ als die meisten vermuten wollen. „Im Alter zwischen 14 und 16 Jahren geben deutlich weniger Mädchen und Jungen an, sexuelle Erfahrungen gemacht zu haben als noch vor zehn Jahren.“ Nur 13% der befragten 15-Jährigen waren bereits sexuell aktiv. Erst bei den 17-Jährigen ist die Mehrheit sexuell aktiv (64-69%).  Und die Gründe für sexuelle Zurückhaltung sind an erster Stelle das „Fehlen des/r Richtigen“ und das Gefühl „noch zu jung“ oder „schüchtern“ zu sein.[2]

 

Im Vergleich zu deiner Zeit als Jugendliche ist es also nicht wirklich anders?

Das Interesse am Zwischenmenschlichen schwingt auf jeden Fall immer mit. Es geht heute natürlich auch um andere Themen, beispielsweise Pornografie oder Sexting. Das ist neu. Oder: (Wie) stelle ich mich auf Social Media dar? Ein paar Themen sind jetzt vielleicht auch präsenter: sexuelle Vielfalt, sexuelle Identitäten und Orientierung. Damit kommen Jugendliche in Kontakt und da haben sie Fragen zu. Und sie wissen viel über Begrifflichkeiten.

Jugendliche sind ebenso Querschnitt der gesamten Gesellschaft: offen, skeptisch, unterschiedlichste Haltungen und Meinungen. Aber z.B. die Einstellung zu Homosexualität hat sich bei Jugendlichen schon eher in die Richtung „ok“ entwickelt.[3]

 

Werbung der Aids-Hilfe auf Dresdener Straßenbahnen der DVB. Foto: zur Verfügung gestellt von der Aids-Hilfe Dresden, Claudia Druve

Wie würdest du dir wünschen, soll die Gesellschaft mit dem Thema Sexualität umgehen?

Sprechen. (Wir lachen.) Einfach sprechen – da es so vielschichtig ist. Und Fragen stellen. Das machen wir vor allem in unseren Workshops. Natürlich immer nur unter dem Prinzip der Freiwilligkeit. Und Zuhören finde ich ganz wichtig und dass man sich Meinungen und Standpunkte anhört – und dann auch in Diskussionen und Austausch kommt.

Hat es einen Mehrwert offen über Sexualität zu sprechen?

Ich glaube schon. Es wird immer so getan, als ob wir alle sehr, sehr offen wären. Aber über Wünsche wird nicht immer so ausführlich gesprochen. Man muss ja auch erstmal eine Sprache finden. Das fängt schon im Kindesalter an. Welche Bezeichnungen werden genutzt: „Untenrum“, „Schnecke“ oder „Pullermann“? Vagina? Wie spreche ich überhaupt über Sexualität und über meinen Körper selber, wie wurde ich da sozialisiert? Wie sind Bezugspersonen früher mit mir umgegangen bezüglich des Körpers oder der Kleidung? Das hat einen Einfluss auf die eigene Identität, wie man sich selber sieht, aber auch wie man mit anderen Menschen interagiert. Und dadurch, dass ich überhaupt darüber sprechen kann, kann ich auch sagen, was ich will und was ich nicht will.

Das mündet vielleicht auch ein bisschen in der Frage wie Sexualität und Identität zusammenhängen.

Ich denke, es ist Bestandteil der Identität – es ist nicht nur das. Identität macht ganz viele Punkte aus. Dass Menschen sich klarmachen: „Was will ich, was will ich nicht? Ist das mein Thema oder ist es das nicht?“

Hättest du einen Rat an dich selbst von vor 10 Jahren, als du hier angefangen hast? Gäbe es etwas, was du der Claudia von damals jetzt sagen wollen würdest?

Fang bei der Aidshilfe an. (Gelächter) Kommen lassen. Einfach kommen lassen. Vielleicht auch manchmal einfach ein bisschen entspannt auf die Dinge zu blicken. Vorbereitet sein. Aber wenn es mal nicht so läuft, wie es läuft, dann geht davon die Welt nicht unter. Das denke ich in vielerlei Hinsicht. Also nicht nur auf das Thema Sexualität bezogen.

 

 

 

Vielen Dank an dich, liebe Claudia, für deine Zeit und die gemütliche Teerunde. Ihr macht da einen echt wichtigen Job. Und an alle LeserInnen: safer Sex ist sowieso der schönste – und wenn er es das mal nicht ist, findet ihr bei der Aids-Hilfe die Unterstützung und das Lächeln schon an der Tür.

Anne

[1] Vgl. https://www.geo.de/wissen/gesundheit/das-jungfernhaeutchen–mehr-mythos-als-realitaet-30730274.html

[2] Siehe dazu: https://www.forschung.sexualaufklaerung.de/forschungsthemen/jugendsexualitaet-im-ueberblick/jugendsexualitaet-9-welle-zentrale-ergebnisse/

Für diese bundesweite Repräsentativbefragung in 2019 wurden 6.032 Personen zwischen 14 und 25 Jahren interviewt (3.556 davon im Alter von 14 – 17 Jahren sowie deren Eltern, 2.476 davon 18 – 25 Jahre, 1.874 davon mit Migrationshintergrund)
[3] Siehe dazu auch PARTNER 4: Sexualität und Partnerschaft ostdeutscher Jugendlicher im historischen Vergleich, 2013  : https://brandenburg-gemeinsam-gegen-aids.de/wp-content/uploads/2014/11/Postdam19.11.14.pdf , S.32ff.